Die Welt des digitalen Marketings wandelt sich rasant – und 2026 bringt gleich mehrere Veränderungen, die du in deiner Strategie berücksichtigen solltest. Von Kurzvideo-Dominanz über immersive Technologien bis hin zu Plattformverschiebungen: Diese Trends werden das Marketingjahr prägen und eröffnen neue Chancen für Marken und Creator.
Kurzformate dominieren weiterhin die Aufmerksamkeit im Netz. Plattformen wie TikTok, Instagram Reels und YouTube Shorts verzeichnen enorme Nutzungszahlen und sorgen dafür, dass Videos im Sekunden-Format zum primären Content-Instrument werden.
👉 Wenn du 2026 Reichweite und Interaktion steigern willst, solltest du Short-Form Content fest in deinen Redaktionsplan integrieren.
2026 wird voraussichtlich das Jahr, in dem funktionale AR-Brillen für Konsumenten verfügbar werden. Snapchat führt diesen Trend an und könnte damit völlig neue Interaktions- und Werbemöglichkeiten schaffen.
👉 Marken können AR einsetzen, um immersive Erlebnisse zu schaffen – z. B. ortsbasierte Promotion oder Inhalte direkt über das Sichtfeld der Nutzer.
Nischenplattformen wie Reddit gewinnen an Bedeutung, da Diskussionen dort von Suchmaschinen und KI-Assistenten öfter referenziert werden. Gleichzeitig steigt das Interesse von Marken an diesen Räumen – mit Chancen, aber auch Risiken.
👉 Marken, die organisch Mehrwert in Community-Diskussionen bieten, können Sichtbarkeit und Vertrauen gewinnen, ohne Diskussionen zu verwässern.
Generative KI-Tools schaffen Inhalte, die schnell Aufmerksamkeit bekommen können – aber sie haben auch Nachteile. Wenn Nutzer anfangen, Inhalte als „künstlich“ wahrzunehmen oder Fehlinterpretationen zu entdecken, sinkt die Bereitschaft zum Teilen.
👉 Plattformen müssen deshalb bessere Tools für AI-Kontrolle und Opt-Out-Optionen bereitstellen – und Marken sollten KI-Content gezielt und verantwortungsvoll einsetzen.
Ein weiterer wichtiger Trend für 2026 ist die zunehmende Bedeutung von Threads (Meta). Die Plattform wächst schneller als viele erwartet haben und nähert sich in Nutzerzahlen etablierten Netzwerken wie X (ehemals Twitter).
👉 Unternehmen, die Threads frühzeitig nutzen, können ihre Reichweite erhöhen und neue Zielgruppen erreichen – noch bevor die Konkurrenz aufholt.
Algorithmen bestimmen, was Nutzer sehen – und gleichzeitig verursachen sie Kritik wegen ihrer Wirkung auf Aufmerksamkeit und Polarisation.
👉 In 2026 könnten Social-Networks beginnen, algorithmusfreie Feeds oder Opt-Out-Optionen anzubieten, um mehr Kontrolle über den eigenen Contentfluss zu geben.
Vieles deutet darauf hin, dass 2026 nicht nur technologische Neuerungen, sondern auch strategisches Denken belohnt:
👉 Marken, die ihre Gesamtkundenreise im Blick haben, sind besser positioniert, um mit diesen Veränderungen umzugehen.
2026 wird ein Jahr, in dem Marken:
Kurz gesagt: Marketing wird vielseitiger, datengetriebener und interaktiver als je zuvor. Wenn du diese Trends frühzeitig adressierst, hast du einen klaren Vorteil im Wettbewerb.